Aktuell
Veranstaltungen
Freitag, den 3. Mai 2013, 20 Uhr
Beethovenhalle Bonn - 6. Freitagskonzert
Ferdinand Ries
Sinfonie Nr. 2 c-Moll op. 80 ( London 1814)
und Werke von Etienne-Nicolas Méhul, Stefano Pavesi und Gioacchino Rossini
Marina de Liso, Mezzosopran
Beethoven Orchester Bonn
Sonntag, den 9. Juni 2013, 17 Uhr
Kloster Heisterbach, Zehntscheune
Konzert mit Werken von Ferdinand Ries, Johannes Brahms, Ernest Chausson und Kerry Turner.
Ferdinand Ries
Sonate für Pianoforte und Horn (oder Violoncello) F-Dur op. 34 (Kassel 1811)
Ferdinand Ries
Fantasie nach Schillers Gedicht „Resignation“ für Pianoforte As-Dur op. 109 (Clapham 1821)
Lauretta Bloomer Klavier
Kerry Turner Horn
Wolfram Lehnert Violine
Peter Tonger Rezitator
Neu erschienen: RIES JOURNAL
Doppelnummer 02/2012

Die 2. Ausgabe des RIES JOURNALS enthält eine umfangreiche quellengeschichtliche Studie von Klaus W. Niemöller zu den Niederrheinischen Musikfesten. Ferdinand Ries bestimmte eine ganze Phase dieser über das Rheinland hinaus wichtigen Großveranstaltungen. Es waren nicht weniger als acht Musikfeste, auf denen er zwischen 1825 und 1837 nicht nur als Festdirigent, sondern auch als Komponist auftrat. Des Weiteren stellt der Autor die rheinische Altertumssammlerin und engagierte Musikfreundin Sibylle Mertens-Schaafhausen vor, zu der Ries in freundschaftlicher Verbindung stand und die eine führende Rolle bei der musikalischen Vorbereitung der Bonner Teilnehmer an den Niederrheinischen Musikfesten in Aachen, Düsseldorf und Köln spielte. Durch minutiöse Quellenforschung deckt Niemöller eine erstaunlich große Beteiligung damals bekannter Persönlichkeiten an diesen als „Nationalfeiern“ aufgefassten musikalischen Veranstaltungen auf und führt den Leser zu einem tieferen Verständnis der Entwicklung der bürgerlichen Musikkultur in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Rheinland.
Des Weiteren enthält das Heft einen Beitrag von Axel Beer, in dem der Inhalt von 27 bisher unpublizierten Briefen von Ferdinand Ries an das Bureau de Musique von Ambrosius Kühnel und C. F. Peters in Leipzig in Form eines Überblicks vorgestellt wird.
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